23. März 2012

Den Jojo-Effekt dauerhaft austricksen

Kategorien: Gesundheitstipps — Schlagwörter: , , , , , , , – Sonja um 11:20

panthermedia.net/Suprijono Suharjoto

panthermedia.net/Suprijono Suharjoto

Ein vielfach in der Welt des Abnehmens thematisierten Begriff ist der des sogenannten Jojo-Effektes. Der Begriff basiert auf dem Spielzeug, das auch schon zu Zeiten im alten Griechenland Anwendung fand. Das meist unter Kindern verbreitete Spielgerät ist durch sein Auf und Ab in der Bewegung an einer dünnen Schnur gekennzeichnet. Genau dieses Auf und Ab beschreibt auch Vorgang der Gewichtszunahme bei vielen Menschen nach einer radikalen Diät.
Bedingt ist dies durch einen einfachen Vorgang im Körper: Normalerweise wird bei einer Diät weniger Nahrung verzehrt. Das führt dazu, dass der Körper bei nichtausreichender Kohlenhydratversorgung auf die Fettreservern und Eiweißreserven zurückgreift. Die Verbrennung des Fetts ist für viele Menschen erstrebenswert, das von Eiweiß jedoch weniger. Schließlich bietet dieses die Versorgung der Muskulatur. Daher wird bei einer strikt durchgeführten Diät auch – es se denn, Eiweiße werden vermehrt hinzugeführt, zu einem Abbau der Muskulatur. Das wiederum bedeutet ein Absinken des Energiebedarfsniveaus – der Körper braucht nicht mehr soviel Energie, denn schließlich hat er weniger Muskulatur. Fängt man jedoch nach einer Diät wieder mit denselben Essensportionen an wie vorher, kann dies schnell sogar zu einer übermäßigen Gewichtszunahme führen.
Dem kann man nur mit einem gezielten Plan vorbeugen: Vermeiden sie radikale Diäten und sehen sie zu, sukzessive abzunehmen, um den Verlust von Eiweißen im Zaum zu halten. Außerdem ist es nicht ratsam, nach gelungener Diät, alte Essgewohnheiten wieder aufzunehmen. Ernähren sie sich ausgewogen (Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fisch, fettarmes Fleisch) und betreiben sie regelmäßigen Sport (2-3 mal die Wochen, wenn auch nur leichte Übungen).

21. November 2011

Lebenserwartung steigt immens durch sportliche Ertüchtigung

Kategorien: Gesundheitstipps — Schlagwörter: , , – Helmut um 19:52

Sport ist gut für den Menschen, steigert die Gesundheit und außerdem die Lebenserwartung. Soviel ist wohl jedem bekannt. Doch worum derzeit gestritten wird ist der erforderliche Umfang des Sports.

Die Weltgesundheitsorganisation sagt, dass man täglich eine halbe Stunde Sport treiben soll um somit seinen Organismus in Gang zu halten und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. In Taiwan wurde jedoch eine Studie durchgeführt welche von 1998 bis 2008 Menschen betreute und ihrem Sportverhalten überwachte. Dabei musste genau dokumentiert werden wie viel und welchen Sport man am Tag gemacht habe. Regelmäßig wurden die Probanden vom Arzt untersucht um somit Rückschlüsse ziehen zu können. Die meisten Tester waren um die 6 Jahre bei der Studie dabei und haben somit über einen langen Zeitraum ihren Körper unter dem Einfluss von Sport untersuchen lassen.

Ergebnis der Studie ist nun, dass 15 Minuten Sport am Tag genügen um die Lebenserwartung um bis zu 3 Jahre zu steigern. Hinzu kam außerdem, dass sich mehr als 100 Minuten Sport am Tag nicht lohnen würden, da dort die Lebenserwartung nicht mehr weiter beeinflusst werden würde. So ist es folglich für die Lebenserwartung irrelevant ob ich in der Woche 4 oder 5 Stunden Sport treibe.

Begeistert interpretierten einige diese Testergebnisse als solche, dass man nun Sportmuffel leichter ermutigen könnte Sport zu treiben, da einen die halbe Stunde am Tag nicht mehr so abschreckte und weniger ausreichen würde.

Die WHO zeigte sich weniger begeistert von dem Ergebnis und bleibt an ihrer Aussage haften, sodass definitiv eine aerobe sportliche Betätigung durchgeführt werden müsse um den Körper positiv zu beeinflussen und dass dies erst ab einer Sportdauer von 30 Minuten passieren würde.

29. September 2011

Bewegung für das Wohlbefinden

Kategorien: Fitness & Workout — Schlagwörter: , , – Hans um 19:52

Gerade in den Wintermonaten, wenn es kälter wird, ist es wichtig, dass man den Schweinehund besiegt und sich trotzdem an die frische Luft begibt und sich bewegt. Denn schließlich hält Bewegung und Sport den menschlichen Körper fit, jung und schön. Es gibt genügend Gründe dafür, Sport zu treiben, weil es den Herzmuskel trainiert, wodurch sich eine effizientere und bessere Durchblutung ergibt. Ein weiterer positiver Grund, Sport zu treiben: Durch die Muskeln, die sich kräftigen wird die Haut darüber straffer und glatter. Gerade für Frauen ein schlagfertiges Argument.Der Spruch „Sport ist Mord“ zählt eigentlich nur für diejenigen, die ungesund leben wollen und ihrem Körper nichts Gutes tun, denn schließlich kann man sich wohl kaum erklären, weshalb Menschen keinen oder ganz wenig Sport treiben. Einziger Grund: Faulheit. Gründe zum Sport findet ihr hier.

Besonders in stressigen Phasen ist Sport das beste Mittel, um herunter zu kommen und sich zu entspannen oder aber wenn man vielleicht einen Streit hatte und sich abkühlen muss. Durch Sport wird der Abbau von Stresshormonen geringer. Im Gegensatz dazu, steigt der Spiegel an Glückshormonen. Wer eine teure Anti-Aging Creme kauft, sollte lieber Sport treiben, anstatt auf teure Lotionen zu setzen, die vielleicht sowieso nichts bringen, außer einem leeren Geldbeutel. Denn beim Sport wird das Anti-Aging-Hormon Testosteron vermehrt gebildet. Für Personen, die vorher keinen Sport getrieben haben und die über 35 Jahre alt sind, sollte sich vor einem ausgiebigen Sportprogramm lieber von einem Arzt durchchecken lassen, damit Punkte wie Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker untersucht werden können.

Gerade im Winter und Herbst ist Sport ein Heilmittel also gegen depressive Zustände. Das Problem ist, dass man viel zu selten seinen Hintern vom heimischen Sofa bewegen kann, auch wenn man es gerne möchte. Doch auch dies vergeht nach ein paar Einheiten. Irgendwann wird es selbst für die schlimmsten „Sport ist Mord“-Bekenner wie Zähneputzen. Man macht es zwar nicht gerne, aber es gehört dazu.

12. Mai 2011

Worauf beim Joggen geachtet werden sollte

Kategorien: Fitness & Workout — Schlagwörter: , , , – Hans um 11:08
Joggen, Foto von FaceMePLS/flickr.com

Joggen, Foto von FaceMePLS/flickr.com

In Deutschland sind es etwa zehn Millionen Menschen, die ein regelmäßiges Lauftraining absolvieren, und auch Veranstaltungen wie ein Halb – oder Ganzmarathon werden immer beliebter.

Ohne Zweifel ist regelmäßiges Joggen gut für die Gesundheit. Die Kondition wird gestärkt, die Leistung des Herzens verbessert sich und der Kreislauf kommt in Schwung. Jogging-Anfänger sollten dennoch einiges beachten.

Am Anfang empfiehlt es sich, nur kleine Trainingsrunden zu laufen. Für die erste Woche reicht es schon, wenn einmal zehn Minuten lang gejoggt wird. Wichtig ist, die Länge der Laufeinheiten langsam zu steigern. Auch sollte anfangs eine Mischung aus Laufen und Joggen gewählt werden, um den Kreislauf nicht zu überfordern. Hat man den Körper dann langsam an das Training gewöhnt, sind bis zu 30 Minuten Joggen am Tag möglich.

Wichtig ist, den richtigen Jogging-Schuh zu tragen. Wer nicht passende oder schlecht sitzende Schuhe trägt, wird schnell Probleme mit den Füßen oder Gelenken bekommen. Auch essentiell ist, möglichst nur auf federndem Boden zu laufen, um die Kniegelenke zu schonen. Wenn die Joggingstrecke nur auf hartem Asphalt absolviert wird, können schnell Probleme mit dem Knie auftreten. Auch der Rest der Kleidung sollte geeignet sein. Wichtig ist, dass die Kleidung luftdurchlässig und atmungsaktiv ist.

Bevor mit der Joggingrunde begonnen wird, sollte ein ausreichende langes Aufwärmtraining absolviert werden. Die Muskeln brauchen eine gewisse Zeit, um locker und warm zu werden. Läuft man unaufgewärmt los. kann es zu Verletzungen kommen. Nach dem Joggen ist es empfehlenswert, noch ein wenig auszulaufen, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, den Kreislauf langsam wieder zu normaliseren.