26. Mai 2011

I-Pad Leser gegen Zeitungsleser

Kategorien: Wohlfühlen — Schlagwörter: , – Giesela um 09:02

Ipad vs. Zeitung, Foto: ReneS._flickr

Noch vor einigen Jahren sah man morgens in der U-Bahn fast alle mit einer Zeitung in der Hand. Heutzutage besitzt davon mehr als die Hälfte ein iPad und informiert sich über die Neuigkeiten des Tages via Internet und App. Anstatt umständliches Blättern reichen nun schnelle Klicks, um an die interessantesten Infos zu gelangen.

Doch wie ein französischer Website-Marktforscher herausfand, konnten sich Zeitungsleser den Inhalt des gelesenen Artikels merken, iPad-Leser jedoch nicht. Verleitet das iPad also zum oberflächlichen Lesen? Eine weitere Studie mittels Blickrichtungs-Tracking zeigte, dass Leser einer Zeitung den Artikel ausführlich durchlesen und länger bei Begriffen verweilen. Sie konnten den Inhalt bis zu 90 Prozent wiedergeben. Erfahrene Leser, die denselben Artikel auf einem iPad vorgelegt bekamen, lasen ihn nur quer. Sie ließen die Blicke nicht an wichtigen Begriffen haften und “überblickten” den Text mehr, nahmen dabei aber lediglich die Grundidee des Textes auf. Bei den Verständnistests konnten circa 70 Prozent des Inhaltes wiedergegeben werden. Auch in Sachen Zeit liegen die iPad-Leser nicht vorn. Die benötigte Zeit, um den Artikel zu lesen, war in beiden Gruppen annähernd gleich. Befürworter der elektronischen Lesemöglichkeit meinen, dass man sich erst an das neue Medium und die damit verbundene Art zu lesen gewöhnen muss. Bis dahin heißt es einfach: fleißig weiter üben.

14. April 2011

Wohnen mit Multimedia

Kategorien: Gesundheitstipps — Schlagwörter: , – Sonja um 14:05

Multimedia hört sich ja erstmal ganz schön teuer an, wenn man an Heimkinoanlage mit Dolby-Sourround, iMac etc. denkt. Dabei umfasst das Stichwort einiges mehr und ist künftig wohl auch eine Möglichkeit zum Geld sparen. Lange war das “intelligente Haus” nur eine Vision. Wie von Geisterhand sollten die elektrischen Geräte gesteuert werden. Waschmaschine und Geschirrspüler würden automatisch eingeschaltet, wenn der Strompreis am günstigsten und Lampen würden sich selbst ausschalten oder alle mit einem Schalter bedient werden.

Nur wie das eben so ist mit der Technik, ist sie rasant und die Ideen von gestern sind auf einmal die Realität von morgen. In Zukunft sollen winzige Chips in Kabeln und Steckdosen die Steuerung der gesamten Haustechnik übernehmen und dem Verbraucher so einige Kosten ersparen. Das könnte dann so aussehen, dass man nach dem Fernsehen in Ruhe schlafen gehen kann. Man muss nur einen Schalter neben den Bett betätigen und alle Lampen, die nachts nicht benötigt werden, schalten sich aus. Nur eine Notbeleuchtung bleibt an. Gleichzeitig wird die Alarmanlage eingeschaltet und die Temperatur des Heizkessels wird gesenkt. Natürlichen bleiben auch Kühlschrank und Radiowecker an.

Der sogenannte Ich-gehe-ins-Bett-Knopf soll bald 1000-fach produziert werden und so vielen Hausbesitzern den Alltag erleichtern. Das ist doch Technik, die begeistert!