26. Januar 2012

Der Jojo Effekt

Kategorien: Gesundheitstipps — Schlagwörter: , , – Sonja um 13:12

Jojo-Effekt © Anja Roesnick - Fotolia.com

Jojo-Effekt © Anja Roesnick - Fotolia.com

Allen, die sich bereits in mehrfachen Versuchen von einer Diät zur anderen gehangelt haben, dürfte er nur zu gut bekannt sein- der viel gefürchtete und unerwünschte Jojo-Effekt. Nach langwierigen Kraftproben für Körper und Geist, die erlitten und durchstanden werden, wirft dieser alles verlorene Gewicht wieder zurück. Die Diät schien umsonst und oftmals erfolgt gleich ein neuer Anlauf des Kraftaktes um Hunger und Sport, um letzendlich doch wieder gleichen Effekt zu bemerken.

Vielen bleibt auch nach etlichen Diätvarianten noch schleierhaft, wie sie den Jojo-Effekt umgehen und auf lange Sicht an Gewicht verlieren können. 

Der menschliche Körper kann zu große Mengen Energie auf einmal nicht verbrennen. Die restliche Energie wird dann in Form von Fettpölsterchen eingelagert, die als Reserven nur “in Not” aktiv werden. Das geschieht zum Beispiel, wenn einige Tage lang sehr kalorienarm gegessen und sogar gehungert wird. Der Körper bedient sich dann der “internen” Reserven, zu denen zunächst der Glukose-Speicher in Leber und Muskeln gehört. Wenn Glukose und Wasser weitestgehend verbraucht sind, dient das Eiweiß als Reserve. Das befindet sich in Organen und auch Muskeln, die dann abgebaut werden, um das Eiweiß als Energielieferant zu nutzen. Erst, wenn diese Prozesse abgelaufen sind, geht es an die Fettreserven.

Der Mensch ist wegen der wenigen Energie zur Ruhe gezwungen und bei dem Diät-Erfolg um zwei oder drei Kilo, handelt es sich größtenteils um Wasser. Wenn dem Körper nach langem Hungern wieder etwas zugeführt wird, beginnt dieser im Hinblick auf neue Hunger-Phasen, nicht nur die alten sondern auch neue Fettzellen aufzubauen. Hier greift der Jojo-Effekt zum Zeitpunkt des scheinbar größten Erfolgs. Durch die verlorene Muskelmasse, kann sich dieser ganz auf die Produktion der Fettpölsterchen konzentriert und holt sich so alles Vorenthaltene wieder zurück.